Freitag, 12. Dezember 2014

25 Jahre Mauerfall - die Lichtgrenze


Das Mauerfalljubiläum liegt nun schon einen Monat zurück. Nachdem ich im Verlauf meiner Deutschlandreise auch an den Feierlichkeiten in Berlin teilgenommen habe, möchte ich einige Impressionen seperat veröffentlichen. Zur Einführung ein sehenswerter Kurzfilm, der das Projekt vorstellt:


LICHTGRENZE - The Splitscreen Movie from Fall of the Wall 25 on Vimeo.

Am Freitag und Samstag lief ich die etwa 15 Kilometer lange Strecke zwischen Oberbaumbrücke und Bornholmer Brücke entlang und gewann so ein Bild vom Verlauf der Mauer, die über Jahrzehnte Berlin teilte. Es fiel mit zugegebenermaßen sehr schwer, mir diese Realität vorzustellen. Ich war sieben Jahre alt, als die Mauer fiel. Ich sah die Bilder im Fernsehen, wusste das etwas Bedeutsames geschah, natürlich ohne zu begreifen, welch historisches Ereignis sich gerade vollzog.
Am Sonntag wurden die Luftballons, die die ehemalige Grenze markierte, symbolisch in den Berliner Nachthimmel entlassen. Es herrschte eine ergreifende Atmosphäre. Sehr interessant war auch der Film "Mauerstücke", der an verschiedenen Stellen entlang der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West gezeigt wurde. Ich fand die Aktion eine sehr gelungene Inszenierung; einige kritische Anmerkungen hatte ich jedoch auch; auf die gehe ich in meinem Bericht zu meiner Deutschlandreise näher ein. Der Link findet sich unterhalb der Bilder.

Doch nun lasse ich Euch mit meinen Impressionen alleine. Sie bilden die "East Side Gallery", die im Licht der beleuchteten Luftballons in geradezu magischen Glanz erstrahlte, Bilder vom Verlauf der Lichtgrenze und einige Graffitis ab:  



















Screenshot vom Film "Mauerstücke"































mehr dazu: Reisereportage: auf großer Deutschlandfahrt – ein Herbstmärchen

"Meine Deutschlandfahrt war eine gewaltige Reise. Sie führte mich in alle vier Himmelsrichtungen. Die Reise war maßlos, voller Eindrücke, Begegnungen, Gedanken und Emotionen; ich saugte die Eindrücke auf wie ein Schwamm und daraus destillierte sich eine Parabel auf meine Existenz…"

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